Martin Luther – Lob des Friedens und Anfälligkeit für Gewalt

Bericht zur Veranstaltung im Antikriegshaus

Nachdem Johann Christoph Emmelius im Juni über den Friedensfreund Erasmus von Rotterdam referiert hat, hat er sich nun Martin Luther gewidmet. Dabei hat er Luther eine gewisse Fremdheit unterstellt, ihn sogar als Ärgernis gesehen, was den Bereich Krieg und Frieden betrifft.

Luther hat durchaus den großen Wert des Friedens hervorgehoben. Der Alltag eines jeden Menschen ist dadurch bestimmt, man denke nur an das „täglich Brot“, das in Kriegszeiten eben nicht gewährleistet ist. Frieden ist nicht alles, sagt Luther, aber ohne Frieden ist alles nichts.

Luthers Theoriegebäude von den zwei Regierweisen führt ihn allerdings schnell zu Widersprüchen. Mehr .....