26. April in Sievershausen: 
Das Antikriegshaus zeigt wieder Flagge(n)

Die Symbole der Friedensbewegung wehen wieder über Sievershausen. Zum 20. Mal wurden am Jahrestag 26. April die Fahnen aufgezogen. Am 26. April 1978 fielen junge Menschen, die sich u.a. in Sievershausen auf ihren Einsatz für Aktion Sühnezeichen Friedensdienste vorbereitet hatten, einem Bombenanschlag in Nablus zum Opfer; Am 26. April 1937 erprobte die deutsche 'Legion Condor' den Luftterror des 2. Weltkrieges gegen die Zivilbevölkerung über der baskischen Stadt Gernika; Am 26. April 1986 ereignete sich der GAU von Tschernobyl. Dort brennen jetzt die nach über 30 Jahren noch immer verstrahlten Wälder. Und hier das ganze in bewegten Bildern:

Trauer um Volkmar Deile

„Seine Stimme und sein klares Zeugnis werden fehlen“

Die Aktionsgemeinschaft Dienst für den Frieden (AGDF) trauert um Pfarrer Volkmar Deile, der am 2. April im Alter von 77 Jahren nach einer schweren Krankheit verstorben ist. „Aus tiefster christlicher Überzeugung heraus setzte sich Volkmar Deile immer  wieder mit Leidenschaft und unermüdlichem Engagement für Frieden, Gerechtigkeit und die Bewahrung der Schöpfung ein. Er hat mit seiner wertvollen Arbeit dazu beigetragen, dass die Friedensdienste bis heute ein klares friedensethisches Profil in Kirche, Politik und Gesellschaft haben“, würdigt die AGDF-Vorsitzende Christine Busch den Theologen. Zur Pressemitteilung der AGDF

Volkmar Deile war Geschäftsfüher von Aktion Sühnezeichen Friedensdienste zur Zeit des Anschlags von Nablus 1978. Im Nachruf von Aktion Sühnezeichen Friedensdienste ist er im Antikriegshaus zu sehen, als sich die Freiwilligen von 1978 zu einer Erinnerung "25 Jahre danach" 2003 in Sievershausen getroffen haben.

Ostermarsch 2020 online

Pressemitteilung des Bündnisses für die Ostermarsch-Aktion in Unterlüß, an der sich auch das Antikriegshaus beteiligen wollte ....

Die Form wandelt sich, der Protest bleibt: Gewaltfreie Osteraktion in Unterlüß findet online statt

Für Ostersamstag, den 11. April 2020, hatte ein breites Bündnis eine gewaltfreie Osteraktion in der Südheide geplant. Mit dieser Aktion sollte an die Befreiung des KZ Bergen-Belsen vor 75 Jahren erinnert werden sowie an den ersten Ostermarsch vor 60 Jahren nach Bergen-Hohne. Auch sollten die Zusammenhänge mit der Rüstungsproduktion bei Rheinmetall in Unterlüß seit 1899 deutlich werden. Da die Aktion durch die Corona-Pandemie nicht wie geplant stattfinden kann, haben die Organisator*innen sie zu einem Video umgestaltet, um den bedeutsamen Tagen und den aktuellen Themen auch ohne eine Zusammenkunft vor Ort eine Plattform zu bieten. Das Bündnis ruft alle Interessierten dazu auf, das Video zu teilen und sich außerdem an einer virtuellen Osteraktion zu beteiligen: „Hängt am 11. April Fahnen und Transparente zu den genannten Anliegen in die Fenster! Fotografiert sie und schickt sie an: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! – wir werden sie veröffentlichen!“, so Joel Campe von den Initiator*innen.

Ostermarsch-Aufruf von Konstantin Wecker und "Ostermarsch aus deinem Wohnzimmer":

Weitere virtuelle Ostermarschaktionen hat das Netzwerk Friedenskooperative zusammengestellt

Pressemitteilung der Evangelischen Friedensarbeit

EAK- und AGDF-Kritik an deutscher Afghanistan-Politik: Realität wird „weitgehend ausgeblendet“

Die evangelische Friedensarbeit hat die deutsche Afghanistan-Politik scharf kritisiert. „Wenn man auf das gerade verlängerte Afghanistan-Mandat der Bundeswehr blickt, so hat man das Gefühl, dass die Bundesregierung hier die Realität weitgehend ausblendet und sich noch immer keine Gedanken über Ausstiegs-Strategien gemacht hat“, kritisieren die Geschäftsführer der Aktionsgemeinschaft Dienst für den Frieden (AGDF) und der Evangelischen Arbeitsgemeinschaft für KDV und Frieden (EAK), Jan Gildemeister und Wolfgang M. Burggraf. Mehr 

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