• Antikriegshaus im Friedens- und Nagelkreuzzentrum Sievershausen
  • Anstiftung zum Frieden

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Zweck: bitte Spendenzweck
benennen, z.B. "Antikriegshaus"
Donnerstag, 30. Juni, 17 Uhr in der Aegidienkirche Hannover

Solidaritätskonzert "Aufstehen gegen den Krieg!"

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Sievershäuser Ermutigung 2020/21 für "Ferien vom Krieg"

Endlich war es so weit: Am Sonntag konnte das Kölner Projekt „Ferien vom Krieg – Dialoge über Grenzen hinweg“, Preisträger*innen der Sievershäuser Ermutigung 2020, die Auszeichnung im Rahmen einer Feierstunde im Antikriegshaus entgegen nehmen. Etwa 40 Besucher*innen hatten den Weg nach Sievershausen gefunden, um der mehrfach Coronabedingt verschobenen Zeremonie beizuwohnen. Das Projekt des Komitees für Grundrechte und Demokratie erhält den Sievershäuser Friedenspreis für seine beispielgebende, engagierte und friedensfördernde internationale Jugend- und Begegnungsarbeit, die bereits 1994, in der Hochphase der Jugoslawienkriege, ihren Anfang nahm. Damals lud das Komitee serbische, kroatische und bosnische Kinder zu gemeinsamen Ferienwochen ans Meer ein. Das war der Beginn, im Wortsinn mit ‚Ferien vom Krieg‘*.  Seit 2004 treffen sich Jugendliche aus den drei Ländern zu gemeinsamen Friedenscamps und weiteren Aktivitäten. 2014 entstand aus dieser Arbeit das Netzwerk „Youth United in Peace“, das länderübergreifend arbeitet.

Katharina Ochsendorf und Brigitte Klass nahmen den Preis entgegen

 

Maria Flachsbarth bei ihrer Laudatio

 

Grußwort vom stv. Superintendenten des Kirchenkreises Dirk Jonas ....

 

... und vom stv. Bürgermeister der Stadt Lehrte, Wilhelm Busch

 

 

Den musikalischen Rahmen lieferten Gaia Trionfera und Nigel Thean

 

Elvin Hülser, Geschäftsführer und Friedensreferent des Antikriegshauses, führte durch die Veranstaltung

 

2002, während der zweiten Intifada, wurden erstmals junge Erwachsene aus Israel und Palästina zu Begegnungen nach Deutschland eingeladen. Seitdem haben sich mehr als 2500 junge Menschen aus der Konfliktregion in intensiven ‚Dialogseminaren‘ mit der jeweils eigenen und der kollektiven Geschichte und der politischen Situation auseinandergesetzt. Nach den Worten der ehemaligen parlamentarischen Staatssekretärin Maria Flachsbarth, diesjährige Laudatorin und Mitglied der Jury für die Sievershäuser Ermutigung errichten Projekte wie „Ferien vom Krieg“ mit ihrer ehrlichen Begegnungsarbeit, die sich vorbehaltlos mit den eigenen Narrativen und denen der anderen Seite befasst, die unerlässlichen Grundlagen für Frieden.

Zum Bericht von Michael Schütz Friedenspreis geht an Projekt „Ferien vom Krieg“  im Anzeiger für Lehrte und Sehnde

 

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 Pressemitteilung der Aktionsgemeinschaft Dienst für den Frieden

AGDF: Solidarität mit der Ukraine

 

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Das Geschichtsfrühstück mit Dr. Johann-Christoph Emmelius Mythen der Schlacht bei Sievershausen wurde verlegt auf den 17. September, 10 Uhr

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 Ausstellung: Uniformen zu Crazy Quilts – ein Schwarmkunstprojekt

9. April bis 29. Mai, Mo / Mi / Fr 10:00 bis 16:30 - Abweichende Terminvereinbarung unter 05175 - 5738 möglich 

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Links zum Thema Hilfe für die Ukraine

Begegnungsraum für Geflüchtete im Nagelkreuzzentrum: 

Deutsch-Unterricht Dienstags  10:00 - 12:00 

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Jetzt ONLINE: Der aktuelle Newsletter des Antikriegshauses 

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Nach Russlands Angriff HAZ-Forum: Wie verändert der Krieg in der Ukraine Europa?

it u.a. Margot Kässmann und Elvin Hülser

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Am Rande eines Atomkrieges – Atomwaffen aus Deutschland abziehen und
Atomwaffenverbotsvertrag unterzeichnen!
Erklärung der Kampagne "Büchel ist überall - atomwaffenfrei jetzt"

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Stellungnahme des Antikriegshauses im Friedens- und Nagelkreuzzentrum Sievershausen zum Krieg in der Ukraine

Sievershausen, 7.3.2022

Wir verurteilen den aggressiven und völkerrechtswidrigen Angriffskrieg Russlands gegen die Ukraine. Dieser ist durch nichts zu rechtfertigen.

Wir fühlen mit den Menschen in der Ukraine, über die unendliches Leid, Zerstörung und Tod gebracht wird.

Wir sind erschrocken und empört über das Ausmaß der Brutalität, mit dem gegen die ukrainische Bevölkerung vorgegangen wird.

Die Menschen in der Ukraine brauchen unsere Solidarität. Wir rufen deshalb zu Spenden für die humanitäre Hilfe auf und begrüßen die sich abzeichnende große Hilfsbereitschaft bei der Aufnahme von Flüchtlingen in den Nachbarländern und der EU.

Mit Bestürzung und Ratlosigkeit konstatieren wir, dass das Putin-Regime weder ernsthafte Verhandlungsbereitschaft gezeigt hat noch sich durch den gezeigten Widerstandswillen weiter Teile der ukrainischen Bevölkerung beeindrucken zu lassen scheint. Die Gewaltbereitschaft des Putin-Regimes hat Russland zu einer Autokratie im Inneren und einem Akteur mit imperialen Ansprüchen in seinem geopolitischen Umfeld gemacht. Diese Entwicklung war schon lange erkennbar und wir müssen uns fragen lassen, ob wir darauf angemessen reagiert haben.

Auch das repressive Vorgehen gegen zivilgesellschaftlichen Protest gegen diesen Krieg in Russland selbst zeugt von dieser Gewaltbereitschaft. Es erinnert uns aber auch daran, dass Russland und die russische Bevölkerung nicht mit diesem Regime gleichgesetzt werden dürfen. Wir fordern dazu auf, den Kontakt zu den Menschen in Russland aufrecht zu erhalten, wo dies möglich ist. Wir nehmen mit Sorge antirussische Tendenzen in Deutschland wahr, die sich pauschal gegen Menschen russischer Herkunft und gegen russische Kultur richten.

Auf lange Sicht kann es nur Frieden und Sicherheit in Europa mit Russland geben, auch wenn dies momentan schwer vorstellbar scheint. Antirussische Feindbilder werden uns auf diesem Weg nicht helfen. Langfristig wird es auch keine militärische Lösung geben können.

Wir sehen deshalb mit Sorge, wenn aus der (verständlichen) Emotion heraus nun teilweise diplomatischen Bemühungen, Zusammenarbeit und dem Aufbau von Vertrauen pauschal keine Chance eingeräumt wird. Auch mahnen wir an, die Anteile Deutschlands, der NATO und des Westens an der über Jahre erfolgten Erosion der Beziehungen zu Russland selbstkritisch zu reflektieren.

Unmittelbar aber gilt es, dem Putin-Regime entschlossen zu begegnen, ohne durch unbedachte Schritte die Eskalation zusätzlich anzuheizen. Mittel- und langfristig müssen Perspektiven und Grundlagen für eine belastbare Friedens- und Sicherheitsordnung auf europäischer und globaler Ebene geschaffen werden. Das heißt auch, dass Wege aus einer durch Abschreckungspolitik, fortgesetzte militärische Aufrüstung und Sanktionspolitik geprägten Handlungslogik gesucht werden müssen, wie sie die aktuellen Beschlüsse der Bundesregierung nahelegen. Wie die Hessische Stiftung Frieden und Konfliktforschung in einer aktuellen Stellungnahme[1] schreibt: „Das Ende des Friedens darf nicht das Ende der Friedenspolitik sein. Im Gegenteil muss es der Beginn eines neuen Nachdenkens über die Zukunft einer europäischen und globalen Friedensordnung sein.“

Dafür, dass dies geschieht, tragen wir alle Verantwortung. Denn Frieden können wir nur gemeinsam machen.

 

 

[1] Hessische Stiftung Frieden und Konfliktforschung (HSFK): Stellungnahme zum Ukraine-Konflikt, https://www.hsfk.de/wissenstransfer/news/news/stellungnahme, 24.02.2022, (abgerufen am 02.03.2022)

 

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Für Verständigung - Gegen die Kriegstreiberei

 

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Gedenkveranstaltung ohne Russland und Belarus

Nichteinladung der konsularischen Vertretungen der Russischen Föderation und der
Republik Belarus zur Gedenkveranstaltung
anlässlich des 77. Jahrestags der Befreiung des Stalag X B Sandbostel

Erklärung der Gedenkstätte Sandbostel

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Anmeldung zum Online-Workcamp vom Anne-Frank-Haus Oldau vom 4.-8. April 2022

Anmeldung bis zum 14. März:   Hier gehts zum

 

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ONLINE-WORKSHOP der FRIEDRICH-EBERT-STIFTUNG

„DIE NEUE RECHTE“, 09.03.2022, AB 17.30 UHR

Die extreme Rechte hat eine lange Tradition, gleichzeitig wandeln sich ihre Ausdrucksformen. Junge Rechtsextreme organisieren sich in neuartigen Bewegungen und bedienen sich eines kreativ-hippen, junge Menschen ansprechenden Stils. Mit welchen Strategien werben junge Rechtsextreme heutzutage für ihre menschenverachtenden Ideologien? Welche rhetorischen Mittel setzen sie ein, um ihre Positionen unter jungen Menschen zu verbreiten? Diese und ähnliche Fragen beleuchtet das Web-Seminar „Anecken, Ausgrenzen, Aufräumen“ am Beispiel zweier Rechtsaußenjugendorganisationen.  Zur

 
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Motiv der Ökumenischen FriedensDekade für 2022 ausgewählt

„ZUSAMMEN:HALT" lautet das Motto der Ökumenischen FriedensDekade im Jahr 2022. Die Jury des ausgeschriebenen Wettbewerbs zur grafischen Gestaltung des zentralen Plakatmotivs entschied sich Anfang Februar für den Entwurf der Berliner Illustratorin Katherine Feldmann. Ihr Motiv wird damit zur zentralen Erkennungsmarke der FriedensDekade vom 6. bis 16. November 2022.  ⇒   

 

 

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Stellungnahme des forumZFD zur Ukraine-Krise:

Den Krieg abwenden, den Frieden vorbereiten

Angesichts der drohenden Kriegsgefahr in der Ukraine sollte auch die deutsche Bundesregierung alles tun, was zur Deeskalation beiträgt. Waffenlieferungen gehören aus Sicht des forumZFD nicht dazu.

 

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Bund für Soziale Verteidigung

Ukraine-Russland-Nato: Situation und Auswege aus der Sackgasse

Seit November 2021 wachsen die Spannungen in Osteuropa dramatisch. Russland hat 100.000 Soldat*innen nah der Grenze zur Ukraine zusammengezogen und führt verschiedene Manöver, u.a. in Belarus, Mittelmeer und Nordsee, durch. Politiker*innen der NATO sprechen davon, dass Russland einen Angriff auf die Ukraine vorbereite. Stimmen, die dieses Bedrohungsszenario infrage stellen, finden wenig Gehör oder werden, wie im Falle des Vizeadmirals Schönbach, sofort sanktioniert und zum Schweigen gebracht. Auch wenn im Januar Gespräche in verschiedenen Formaten begonnen haben, scheint die Eskalationsgefahr noch lange nicht gebannt.

 

 

 

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Das Antikriegshaus war am 27. Januar Teil einer bundesweiten Aktion zum Gedenktag für die Opfer der NS- Gewaltherrschaft.

Bildmeldung zum Shoahtag im  Pressespiegel  

 

Weiterlesen: Beleuchtungsflashmob am Shoah-Gedenktag

Die Teilnehmenden sind auf der Seite lichter -gegen-Dunkelheit zu sehen. 

Das Video auf Facebook 

 

 

 

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Jetzt online: 

 

 

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Verleihung des Sievershäuser Friedenspreises am 12. Dezember abgesagt

Neuer Termin wird der 12. Juni 2022

Die vierte Welle schlägt über uns zusammen, die fünfte ist schon in Aussicht: Die Pandemie drängt zur Kontaktarmut, darum müssen wir leider erneut die Feierstunde zur Verleihung unseres Friedenspreises verlegen. Die Veranstaltung selbst hätte mit ausreichender Sicherheit im 2G+-Modus stattfinden können, aber die Anreise in vollen Zügen verspricht zur Zeit das Gegenteil von Genuss. Wir planen, die Veranstaltung im Frühjahr nachzuholen.

 

 

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Sievershäuser Ermutigung: Die Entscheidung ist gefallen

Sievershäuser Friedenspreis für "Ferien vom Krieg"

Das Projekt „Ferien vom Krieg – Dialoge über Grenzen hinweg“, das schon seit vielen Jahren im Rahmen des Komitees für Grundrechte und Demokratie e.V. organisiert wird, erhält den diesjährigen Friedenspreis Sievershäuser Ermutigung für ihre engagierte und friedensfördernde internationale Jugend- und Begegnungsarbeit. Zum Beitrag: Sievershäuser Ermutigung für "Ferien vom Krieg"

 

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Aktion Aufschrei-Stoppt den Rüstungsexport

33 Organisationen haben den Appell für ein Rüstungsexportkontrollgesetz unterzeichnet 

 

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40 Jahre Hofgarten-Demonstration: "Friedensbewegung hat den Weg für Atomwaffenverbotsvertrag geebnet!"


 

 

 Der Friedensort
Antikriegshaus Sievershausen 
ist ein anerkannter Friedensort
der 
Evangelisch-lutherischen
Landeskirche Hannovers