„United 4 Rescue – Gemeinsam retten“ - acht Medienstationen an den Friedensorten der Hannoverschen Landeskirche veranschaulichen die EKD-Initiative

Persönliche Exponate der Flucht über das Mittelmeer und ein Videoclip gibt es an  Medienstationen an acht Orten der Hannoverschen Landeskirche zu sehen. Die Stelen haben die Form einer übermenschengroßen Welle. Das zweiminütige Video gibt kurze Informationen zur Aktion – und die Exponate zeugen von der dramatischen Flucht ebenso wie von den Ängsten und Hoffnungen der Flüchtenden nach der Ankunft in Europa. Die Würde des Menschen rückt so in den Mittelpunkt und macht die Realitäten der europäischen Asyl- und Flüchtlingspolitik ganz konkret: Wie gehen wir mit Menschen um, die vor dem Hintergrund von Krieg, Armut, Verfolgung oder den Folgen des Klimawandels gezwungen sind, ihre Heimat zu verlassen?

Die acht geförderten Friedensorte in der Evangelisch-lutherischen Landeskirche Hannovers unterstützen auf diese Weise die von der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) ins Leben gerufene Initiative „United 4 Rescue – Gemeinsam Retten“. Das Aktionsbündnis sammelt Spenden mit dem Ziel: „Wir schicken ein Schiff! Jedes Leben in Seenot muss gerettet werden.“ Es unterstützt die zivilen Seenotrettungsorganisationen, die humanitär handeln und Menschenleben retten, wo staatliche Seenotrettung fehlt. Am Friedensort Dokumentationsstätte Gnadenkirche Tidofeld in Norden wird friedenspädagogisch zu den Themen Migration, Zwangsmigration, Ankunft und Integration gearbeitet. Lennart Bohne, der pädagogische Leiter, stellte aus der Sammlung der Dokumentationsstätte Exponate zur Verfügung, die von der Flucht über das Mittelmeer zeugen. In Kombination mit einem kurzen Videoclip, der auf die Seenotrettung aufmerksam macht, werden diese nun an den Friedensorten präsentiert. Von dort können Sie von Kirchen, Einrichtungen oder Initiativen für Veranstaltungen und zur Spendenwerbung abgeholt werden. PDF

„Kein Krieg zwischen den USA und dem Iran!“
So lautet das Motto eines Aufrufs aus der Friedensbewegung zu einer Kundgebung am kommenden Samstag, 11. Januar, am Brandenburger Tor in Berlin. Anlass ist die drohende Kriegsgefahr in der Golfregion, nachdem von einer Drohne der US-Armee ein iranischer General gezielt getötet wurde und der Iran zwei Militärbasen im Irak angriff.

„Jetzt geht es darum, eine gewaltfreie und zivile Lösung dieses Konflikts zu finden, damit es nicht zu einem Krieg mit unübersehbaren Folgen nicht nur für die Region kommt“, macht Wolfgang M. Burggraf, der Geschäftsführer der Evangelischen Arbeitsgemeinschaft für Kriegsdienstverweigerung und Frieden (EAK), deutlich. Und Jan Gildemeister, der Geschäftsführer der Aktionsgemeinschaft Dienst für den Frieden (AGDF), mahnt beide Seiten zu einer raschen Deeskalation des Konflikts. „Die Konfliktspirale darf hier nicht weiter gedreht werden“, betont der AGDF-Geschäftsführer. Mehr ä

Der erste Newsletter des Antikriegshauses im neuen Jahr ist online, u.a. mit einem Hinweis auf die Veranstaltung zum Shoa-Tag am Sonntag vor dem 27. Januar um 16 Uhr mit Prof. Dr. Uffa Jensen zum Thema Antisemitismus in Deutschland. 

 100 Jahre internationale Workcamps

Trägerkonferenz präsentiert Relaunch der Website

Im nächsten Jahr werden die Internationalen Workcamps 100 Jahre alt. Rechtzeitig zum Jubiläum startet die Trägerkonferenz der Internationalen Jugendgemeinschafts- und Jugendsozialdienste das Projekt „100 Jahre Workcamps – Peace and Solidarity for the Future“. Gleichzeitig wird auch das Erscheinungsbild der Website www.workcamps.de aktualisiert und modernisiert. Die Trägerkonferenz ist ein Zusammenschluss von gemeinnützigen Workcamp-Organisationen in Deutschland. Zur Pressemitteilung

EV.-LUTH. KIRCHENKREIS BURGDORF – AUF DEM WEG DES GERECHTEN FRIEDENS
Resolution des Kirchenkreistages
vom 4. Dezember 2019

Im Ev.-luth. Kirchenkreis Burgdorf setzen wir uns für einen Frieden ein, der weit über politische und militärische Vorstellungen hinausweist und im biblischen Sinne des „Schalom“ eine umfassende Bewahrung der Schöpfung und eine umfassende gerechte Verteilung der Lebensressourcen für alle Menschen umschließt. Damit nimmt der Kirchenkreis den Impuls und Auftrag der Landessynode „Auf dem Weg zur Kirche des gerechten Friedens“ (2016) auf. Es geht damit auch um Gerechtigkeit in Gesellschaft und Bildung, im Wirtschaften und im Umgang mit der Schöpfung. Aus einem solchen Frieden Gottes leben wir. Zur Resolution

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