Sonntag, 11. Juni, 16 Uhr

Erasmus-Anwalt des Friedens in den Kämpfen des Reformationsjahrhunderts

Bis heute ist Erasmus von Rotterdam der wohl bekannteste Vertreter des Renaissance-Humanismus mit seinem Motto „Zurück zu den Quellen!“. In der Kritik der scholastischen Theologie und der Missstände in der Kirche, in der Skepsis gegenüber dem Mönchtum, im Rückgang auf die Bibel und die Theologie der antiken Kirchenväter berührte sich sein Denken mit dem Luthers.

Auf dem politischen Feld warb Erasmus energisch für den Frieden: Die natürliche Ausstattung des Menschen, politische und ökonomische Vernunft, besonders aber die Ethik des christlichen Evangeliums lassen jeden Krieg als unnatürlich, dumm, verbrecherisch und  gottlos erscheinen. 

Dr. Johann-Christoph Emmelius studierte Evangelische Theologie sowie Grund- und Hauptschulpädagogik. Nach der Promotion in Theologie arbeitete er im Pfarramt und als Dozent für Religionspädagogik am Religionspädagogischen Institut Loccum und an der Evangelischen Fachhochschule Hannover. Zu seinen bekanntesten Veröffentlichungen zählt Franz Overbeck, Friedrich Nietzsche, die Anfänge des Streits zwischen Weimar und Basel. Dr. Emmelius hat viele Jahre im Vorstand des Antikriegshauses mitgewirkt.

Kirchentag auf dem Weg zum Reformationsjubiläum verabschiedet das 'Magdeburger Friedensmanifest 2017'

Es ist ein radikaler und konsequenter Aufruf für den Frieden, das „Magdeburger Friedensmanifest“. Es ist eine generelle Absage an Gewalt, ohne Wenn und Aber. Es ist ein Aufruf zur aktiven Gewaltlosigkeit. Und es ist ein Signal auch an die evangelische Kirche, ebenso aber auch an alle Kirchen, Jesus auf seinem Weg des Gewaltverzichts in allen Lebensbereichen nachzufolgen und an einer zukünftigen Friedensordnung mitzuwirken. Erste Grundlagen bereits im Vorfeld des Kirchentags durch viele Thesen und Anregungen entstanden, wurde das eigentliche Manifest beim Kirchentag auf dem Weg in Magdeburg in einer Friedenswerkstatt erarbeitet. mehr...

Das Magdeburger Friedensmanifest 2017 im Wortlaut

Einladung

zum

5. Offenen Dorftreff

für

Sievershausen

 

am Sa, 20. Mai,

von 15.00 bis 18.00 Uhr

im Antikriegshaus

Der Marktspiegel Lehrte hat jetzt den Bericht von Susanna Veenhuis zur Veranstaltung "Ohne Frauen kein Frieden" mit Dr. Ute Scheub veröffentlicht. Die gleichnamige Ausstellung ist noch bis zum 16. Juni im Antikriegshaus zu sehen.

Hier geht es zum Artikel ...

Pressemitteilung der AGDF zum Kirchentag in Berlin/Wittenberg (24.-28.Mai) 

Vor 50 Jahren ging es in Hannover um den „Friedensdienst mit und ohne Waffen“ – AGDFVorsitzender  Horst Scheffler: „Auch heute sind Friedensthemen weiter aktuell“
„Der Frieden ist unter uns“, so lautete das Motto des 12. Deutschen Evangelischen Kirchentages 1967 in Hannover. Erstmals stand vor 50 Jahren damit das Thema Frieden im Mittelpunkt eines Kirchentages. Der Vietnamkrieg, der Sechstagekrieg im Nahen Osten, die Studentenproteste in Berlin mit dem Tod von Benno Ohnesorg, das war das Umfeld, in dem rund 15.000 Menschen in Hannover zusammenkamen. mehr ...

 

Frieden lernen
und erleben

 

 Der Friedensort
Antikriegshaus Sievershausen 
ist ein anerkannter Friedensort
der 
Evangelisch-lutherischen
Landeskirche Hannovers