Elvin Hülser, Friedensreferent des Antikriegshauses , bei einer Tagung der Akademie Loccum 

Unsere Veranstaltungen im Spiegel der Presse

16.2.2023

Ankündigungen
Pazifismus und Friedensethik

Anzeiger und Marktspiegel

 

16.8.2022

Bericht über das Internationale Workcamp 2022

Bericht im Anzeiger für Lehrte und Sehnde

 

14.6.2022

Bericht über die Sievershäuser Ermutigung am 12. Juni

Friedenspreis geht an Projekt Ferien vom Krieg
(Anzeiger NP/HAZ)

 

01.06.2022

Bericht über die Mitgliederversammlung
am 15. Mai 

Bericht zur Mitgliederversammlung (Anzeiger NP/HAZ)

 

27.1.2022

Lichter gegen Dunkelheit am Shoahtag

Anzeiger 29.Januar 2022 zum Shoahtag

 
     

5.9.2021

Jürgen Gückel: Bericht zur Lesung Jürgen Gückel

 

23.2.2020

Bischof Ablon
Hamburger Stiftung für politisch Verfolgte

 

10.11.2019

Eröffnung der
ökumenischen 
Friedensdekade

   

9.11.2019

Vortrag Elvin Hülser beim Gedenken an den 9.11.1938 in Sehnde

 

20.10.2019
Lesung Jürgen Gückel
Klassenfoto mit Massenmörder

   

 

Stoppt das Töten in der Ukraine!

Friedensgruppen
planen Aktionen gegen Krieg und Aufrüstung

Für den 19. November 2022 rufen Friedensgruppen zu dezentralen Protesten gegen
den Krieg in der Ukraine und die Aufrüstung des Militärs auf – in zahlreichen Städten
von Hamburg bis München und Bonn bis Berlin sind Aktionen geplant.
Vor knapp neun Monaten begann die Invasion russischer Truppen in die Ukraine. Der
russische Angriff hat zu zehntausenden Toten, hunderttausenden Verletzten und Millionen
Geflüchteten geführt – das Leid der Menschen hält unvermindert an, wobei der militärische
Konflikt bereits 2014 begann. Der Angriffskrieg in der Ukraine hat zudem eine massive
Aufrüstung in Gang gesetzt: Allein die Bundeswehr soll mit einem sogenannten
„Sondervermögen“ in Höhe von 100 Milliarden Euro um neue Kampfjets, Panzer und andere
Waffen hochgerüstet werden und der Rüstungsetat soll dauerhaft massiv steigen. Und all
das in Zeiten einer noch immer grassierenden Corona-Pandemie, eines fortschreitenden
Klimawandels und einer ökonomischen Krise, die immer mehr Menschen in die Armut führt.
Dagegen hat sich ein Bündnis aus gut einem Dutzend Friedens- und antimilitaristischen
Organisationen formiert und für den 19. November 2022 unter dem Motto „Stoppt das Töten
in der Ukraine! – Aufrüstung ist nicht die Lösung“ zu Aktionen aufgerufen. Geplant sind
Aktionen in knapp zwanzig Städten. So werden in Berlin Aktivist*innen unter dem Slogan
„Retten statt Rüsten“ ein Zeichen für Seenotrettung statt Aufrüstung setzen, gefolgt von
einer Aktion gegen den russischen Einmarsch in der Ukraine vor der russischen Botschaft.
In Tübingen wird eine Aktion von der dort stattfindenden Konferenz der „Informationsstelle
Militarisierung“ ausgehen. In Halle (Saale) ist eine Antikriegs-Mahnwache auf dem
Marktplatz geplant. Auch in Bamberg, Bonn, Bremen, Düsseldorf, Frankfurt, Hamburg,
Heide/Dithmarschen, Ingolstadt, Karlsruhe, Kassel, Limburg, Mainz, München und Neuwied
wird es Aktionen gegen die Aufrüstung und den Krieg geben – weitere können noch
dazukommen.
Die organisierenden Gruppen fordern mit dem Aktionstag ein Umdenken der Politik: „Wir
fordern einen sofortigen Waffenstillstand mit einem Rückzug des russischen Militärs aus der
Ukraine. Es braucht Friedensverhandlungen“, heißt es im Aufruf zum Aktionstag. Weiter
heißt es: „Die aktuelle Rüstungsspirale, an der viele Staaten der Welt, darunter Deutschland,
beteiligt sind, muss zum Wohle aller Menschen gestoppt werden.“ Auch fordern die Gruppen
von der Bundesregierung „den Schutz von Menschen, die vor Kriegen fliehen, die Aufnahme
von Militärdienstentzieher*innen, Kriegsdienstverweigerer*innen sowie Deserteur*innen“ aus
allen am Krieg beteiligten Staaten.
Eine Liste der geplanten Aktionen, den vollständigen Aufruf sowie Aktionsmaterialien gibt es
auf: www.stoppt-das-toeten.de

Wir laden Sie ein zu der nächsten Veranstaltung in der Reihe

"Wege zu einer Kultur des Friedens"


zunächst jedoch 3 Veranstaltungsinfos:

  • Dienstag, 3.Mai, 19h30,17. israelisch-palästinensische Gedenkfeier Online
    https://www.theparentscircle.org/en/live_ceremony_2022-eng/
  • Sonntag, 8.Mai, 12h45, St.Albertus Magnus, Brucknerstraße 6, Braunschweig
    Vortrag: "Sicherheit neu denken - für eine nachhaltige zivile Sicherheitspolitik"
    Flyer im Anhang.
  • Samstag, 7.5.22, 15 Uhr, Spaziergang "Braunschweig im Bombenkrieg"
    Treffpunkt „Die Trauernde" an der Südfassade des Doms, Platz der Deutschen Einheit.
    Führung: Gabriele Canstein und Elke Almut Dieter.

    https://www.andere-geschichte.de/2022/04/braunschweiger-spaziergaenge-2022-2/
Und hier die Informationen zu der nächsten Veranstaltung in der Reihe "Wege zu einer Kultur des Friedens":

Dienstag, 10.Mai 2022 - 19 Uhr
Speicher der VHS Braunschweig in der Alten Waage 15

Vortrag und Diskussion mit Brigitte Klaß

Youth United in Peace

 
- Dialoge über Grenzen hinweg -
 
1994, während der Kriege im ehemaligen Jugoslawien, lud das Komitee für Grundrechte und Demokratie e.V.
binnenvertriebene Kinder aus drei Ländern zu gemeinsamen Ferien am Meer ein.
Dies war der Beginn des Projekts Ferien vom Krieg. Seit 2004 treffen sich nun Jugendliche aus
Bosnien-Herzegowina, Serbien und Kroatien jedes Jahr zu gemeinsamen Friedenscamps und Aktivitäten.
2014 haben sie vor Ort das grenzüberschreitende Netzwerk „Youth United in Peace" gegründet.
Wie können solche Begegnungen und Dialoge gelingen?
Und warum ist Begegnungsarbeit in den Staaten des ehemaligen Jugoslawiens bis heute so wichtig?
Brigitte Klaß vom Projekt berichtet von ihrer Arbeit.
 
Brigitte Klaß fährt seit 2000 fährt zu den "Ferien vom Krieg" im ehemaligen
Jugoslawien und koordiniert diesen Teil des Projektes. Sie ist in Frankfurt auch in
der Friedensbewegung aktiv.
 
Es gelten die Corona-Regeln der Volkshochschule: Bitte tragen Sie eine
FFP2-Maske, wenn Sie in der VHS unterwegs sind, gerne auch am Platz.
 
 

 

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Frieden lernen
und erleben

 

 Der Friedensort
Antikriegshaus Sievershausen 
ist ein anerkannter Friedensort
der 
Evangelisch-lutherischen
Landeskirche Hannovers