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"Rückenwind" für die Alan Kurdi. United4Rescue fördert Sea-Eye Mission!

Berlin, 20. April 2020

Die Sea-Watch 4 liegt derzeit noch in Burriana/Spanien. Wegen des Lockdowns kann es seinen lebensrettenden Einsatz nicht starten. Die vergangenen Tage auf dem Mittelmeer waren besonders dramatisch. Nur dank der zivilen Seenotrettung konnten wieder einmal viele Tote verhindert und Leben gerettet werden. Doch es gibt auch gute Nachrichten: Nach 12 Tagen bangen Wartens sind die 146 Menschen, die von unserem Bündnispartner Sea-Eye vor der Küste Libyens gerettet wurden, endlich in Sicherheit. Die Geretteten sind jetzt auf einem Schiff der italienischen Küstenwache vorerst in Quarantäne. Die Stadt Palermo - ein U4R-Bündnispartner der ersten Stunde - hatte wesentlich diese Lösung verhandelt. 

Durch die lange Blockade des Schiffes auf See sind für Sea-Eye erhebliche Kosten entstanden, während durch die Corona-Krise zugleich die Spenden stark zurückgehen. United4Rescue unterstützt deshalb Sea-Eye finanziell, damit das Rettungsschiff Alan Kurdi so schnell wie möglich wieder auslaufen und Menschenleben retten kann. United4Rescue finanziert die erhöhten Missionskosten mit 79.000 Euro. Sea-Eye bekommt so finanziell den Rücken frei, um die nächste Mission der Alan Kurdi vorzubereiten und in den nächsten Einsatz zu gehen.